Warum auf den gezüchteten Hund für ihr Heim warten, wenn der gezüchtete Hund im Heim auf Sie wartet?

[Gerd Haucke]

Der "ideale" Ablauf einer Vermittlung

Wenn Sie sich ERNSTHAFT für eine Notdogge oder einen Notboxer interessieren, dann werden wir gerne Kontakt mit Ihnen aufnehmen und Sie zunächst um eine EHRLICH ausgefüllte Selbstauskunft / Fragebogen / Kontaktbogen bitten, um vorab schon mal einige Informationen über Sie zu erhalten.
Wenn Sie aufgrund Ihrer Angaben für einen unserer Nothunde in Frage kommen, werden wir einen Besuch bei Ihnen im Hause mit Ihnen und den bei Ihnen lebenden Menschen und Tieren verabreden - eine so genannte VORKONTROLLE. Wir verschaffen uns dadurch einen persönlichen Eindruck von Ihnen, Ihrer Familie und Ihren räumlichen Gegebenheiten und ggfls. den bereits vorhandenen Tieren.
Vor oder bei Übergabe des Hundes wird ein SCHUTZVERTRAG von uns und von Ihnen unterzeichnet.
Wir informieren Sie über bestehende Eigenarten und Krankheiten - soweit sie uns bekannt sind - können Ihnen aber keine Gesundheits- und Wesensgarantie des Hundes geben!
Möchten Sie einer Dogge ein neues Zuhause geben und sind Sie Mieter eines Hauses oder einer Wohnung, werden Sie die schriftliche Bestätigung Ihres Vermieters vorlegen müssen, dass DOGGENHALTUNG erlaubt ist. Für viele Vermieter besteht zwischen Hundehaltung und Doggenhaltung ein sehr grosser Unterschied.
Sie entrichten eine Schutzgebühr. Die Höhe der Schutzgebühr ist unterschiedlich und liegt zwischen 0,00 und 300,00 €.
Sollten Sie in die Situation kommen, den Hund nach kurzer Zeit, oder auch nach Jahren nicht zu behalten, müssen Sie uns darüber informieren - das ist im Schutzvertrag so festgelegt. Die Schutzgebühr wird Ihnen nicht erstattet.
Seien Sie sich ihrer Verantwortung bewusst, wenn Sie sich für einen Hund entscheiden. Diese Verantwortung tragen Sie viele Jahre. Der Unterhalt eines Hundes kostet viel Geld. Angefangen von der Grundausstattung über Körbchen, Halsband, Leine, Spielzeug, bis zur Hundeschule, Tierarzt, Futter und vieles mehr.
Haben Sie jeden Tag die Zeit, die ein Hund braucht um sich richtig zu entwickeln? Wie lange sind Sie täglich außer Haus - ohne die Möglichkeit, den Hund mitzunehmen? Bekommt der Hund genügend Auslauf? Und wo bleibt ihr Familienmitglied in ihrer Urlaubszeit? Hat ein Hund auch den richtigen Stellenwert in Ihrer Familie?
Zu viele Hunde sitzen im Tierheim oder werden unter den unmöglichsten Gründen abgegeben. Ein Wechsel in eine neue Familie, mit anschließendem zurück, möchten wir unseren Hunden im Vorfeld ersparen.
Seien Sie sich auch bewusst, dass Sie bei uns nicht den Traumhund für kleines Geld kaufen können. Die Liebe zum Tier steht bei unseren Vermittlungen absolut im Vordergrund. Bevor Sie von uns einen Hund vermittelt bekommen, müssen schon viele Dinge gut zusammen passen. Bedenken Sie dass es sich bei unseren Hunden um NOTFALLHUNDE handelt, das möchte ich immer wieder betonen, es sind in den meisten Fällen Notfälle!!!
Wir vermitteln Doggen und Boxer vielfach aus schlechten Haltungen, aus Tierheimen oder auch nutzlos gewordene Zuchttiere. Eher selten handelt es sich um Welpen oder Traumhunde, die von einer Familie in die nächste wechseln. Unsere Doggen bedürfen oft einer intensiven Pflege und Sozialisierung bei Menschen, die bereit und in der Lage sind Geduld, Wärme, Sicherheit zu geben und die in der Lage sind, Hunde liebevoll aber konsequent zu erziehen.
Manche sind nicht leinführig, oder nicht stubenrein oder krank oder nicht erzogen oder oder oder… Unsere Nothunde brauchen den Menschen, der mit ihnen leben will. Sie benötigen LIEBE, VERSTÄNDNIS und ZEIT. ZEIT - wir möchten nicht mit der Angst leben müssen, dass die Tiere bei den kleinsten Problemen gleich wieder abgegeben werden.
Sollten Sie einen Hund von uns anvertraut bekommen, bitte ich Sie dem Hund viel Zeit zum eingewöhnen zu lassen. Bitte laden Sie sich in den ersten 14 Tagen nicht zu viel Besuch ein. Bitte leinen Sie den Hund in dieser Zeit nicht ab. Klären Sie ihre Kinder über ein neues Familienmitglied auf, so dass die Hunde nicht zu sehr von Kindern bedrängt werden. Bitte bewerben Sie sich nicht nach Schönheit, sondern wählen Sie ihre Bewerbung sorgfältig aus. Viele Familien überfordern sich mit den Eigenschaften unserer Hunde. Wenn Sie das Bewerbungsformular ausgefüllt haben, kann es einige Zeit dauern bis wir uns bei Ihnen melden. Bekommen Sie keine schriftliche Absage bearbeiten wir die Vermittlung noch.
Wir stehen Ihnen auch nach der Vermittlung mit Rat und Tat zur Seite. Eine Nachbetreuung und weiterer Kontakt ist sehr erwünscht.

Hinweis für Familien mit Kleinkindern

Deutsche Doggen und Deutsche Boxer sind im allgemeinen sehr familien- und somit auch kinderfreundlich. Hier ist jedoch zu bedenken, dass eine ausgewachsene Dogge oder ein Boxer aufgrund ihrer Größe, ihres Gewichts und ihres Temperaments nur bedingt für kleine Kinder geeignet ist. Nach unseren Erfahrungen empfehlen wir eine Dogge/ Boxer erst ab ca. Grundschulalter der Kinder zu übernehmen.
Bei unserer Vermittlungsarbeit steht absolut im Vordergrund, dass unsere Nothunde, die in der Regel ein "besonderes" Schicksal hinter sich und bereits schon einmal ihr Zuhause verloren haben, in der neuen Familie für immer bleiben können.
Wir hoffen, dass Sie für unseren Hinweis Verständnis zeigen.

Sollten Sie noch Fragen haben, rufen Sie uns an:
Lydia Muus, Telefon: 04385-593971 / Email:
LydiaMuus@aol.com
oder einen der anderen Ansprechpartner auf der Kontaktseite.

Kontaktbogen

(Zum Download im doc.-Format bitte hier klicken!)

  • Haben Sie bereits Hundeerfahrung?
  • Was für Hunde hatten Sie schon?
  • Sollten Sie die Dogge, der Sie gerne ein neues Zuhause schenken möchten, nicht bekommen, weil diese bereits vermittelt ist, würden Sie sich für eine andere in Not geratene Dogge interessieren?
  • Wo und wie wird Ihre Dogge leben?
  • (Im Falle eines Mietverhältnisses muss der Vermieter sein schriftliches Einverständnis geben, dass die Dogge in der Wohnung / im Haus mit Ihnen leben darf. Einverständniserklärung bitte beifügen.)
  • Mögen Sie uns mitteilen, was Sie beruflich machen?
  • Wie ist die Einstellung Ihrer Nachbarn zur Hundehaltung?
  • Wie weit ist es bis zur nächsten benutzbaren Grünfläche?
  • Wie weit ist es zum nächstgelegenen Spazierweg?
  • Wohnen Sie im Stadtgebiet oder am Stadtrand oder ländlichen Gebiet?
  • Ist Ihr Garten eingezäunt?
  • Haben Sie einen Zwinger auf Ihrem Grundstück?
  • Möchten Sie Hundeausstellungen besuchen?
  • Wie viele Personen umfasst Ihr Haushalt (Anzahl der Personen und Alter bitte angeben)?
  • Wie lange ist der Hund am Tag durchschnittlich alleine?
  • Leben z.Zt. auch andere Tiere im Haushalt? Wenn ja welche?
  • Wenn Sie bereits einen Hund haben, welches Geschlecht hat er?
  • Wurde von Ihnen schon einmal ein Tier abgegeben? Wenn ja, warum?
  • Haben Sie genügend freie Zeit für den Hund zur Verfügung?
  • Sind Sie sich der Problematik einer in Not geratenen Dogge bewusst und sind
  • Sie bereit, ausreichend Geduld, Zeit und Verständnis für Anfangsprobleme bzw. die Eingewöhnungsphase des Hundes aufzubringen?
  • Sind Sie bereit mit Ihrer Dogge eine kompetente Hundeschule zu besuchen?
  • Sind Sie bereit mit Auffälligkeiten des Tieres, welche aus seiner Notzeit resultieren können, zu leben?
  • Ist Ihnen bewusst, dass die Vermittler nur bedingt Auskunft über das Tier
  • geben können, da sie ggf. nicht ausreichend oder auch inkorrekt informiert wurden?
  • Sind Sie sich bewusst, dass Futter-, Tierarzt-, Impf- und sonstige Kosten
  • auf Sie zukommen werden?
  • Sind Ihre finanziellen Mittel ausreichend, um die laufenden, aber auch evtl.
  • außergewöhnlichen Kosten (Operation etc.) tragen zu können?
  • Wo wird der Hund während des Urlaubs untergebracht?
  • Was darf der Hund bei Ihnen nicht?
  • Name, Anschrift, Telefon, Telefax und Email

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben.
Lydia Muus vom Doggenschutz.

Seesterne

Ein furchtbarer Sturm kam auf. Der Orkan tobte. Das Meer wurde aufgewühlt und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend am Strand.

Nach das Unwetter langsam nachließ, klarte der Himmel wieder auf. Am Strand lagen aber unzählige Seesterne, die von der Strömung an den Strand geworfen waren.

Ein kleiner Junge lief am Strand entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie ins Meer zurück.

Da kam ein Mann vorbei. Er ging zu dem Jungen und sagte: „Du dummer Junge, was du da machst ist völlig sinnlos. Siehst du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst du nie alle zurück ins
Meer werfen! Was du da tust ändert nicht das geringste!"

Der Junge schaute den Mann einen Moment lang an. Dann ging er zu dem nächsten Seestern, hob ihn behutsam vom Boden auf und warf ihn ins Meer.
Zu dem Mann sagte er:
„Für ihn wird es etwas ändern!"

[Verfasser unbekannt]

Unsere "Seesterne", die wieder im Meer - d.h. bei ihren neuen Familien - gelandet sind finden sie hier.